AKTUELL

 

Studierende des Jahres 2016

 

Johannes Ackermann, Soheyl Aslani, Sandra Gressung, Sonja Hiegle, Annika Koch, Alina Kohl, Tobias Kohlstruck, Bei Liu, Konrad Peter, Viktor Poteschkin, Sascha Ritschel, Arved Sartorius, Nicolas Treitz, Tobias Vogel, Lukas Weber und Lu Yuan werden vom Deutschen Hochschulverband und vom Deutschen Studentenwerk mit der Auszeichnung "Studierende des Jahres" für ihr Engagement beim Entwurf und Bau des Gemeinschaftshauses für Flüchtlinge in Mannheim geehrt. Die Preisverleihung findet am 3. April 2017 in München statt.

Wir sind sehr stolz auf unsere Studierenden des Jahres und gratulieren ihnen herzlich zur Auszeichnung!

 


 

 

 

 

Eröffnung Gemeinschaftshaus Spinelli

 

Das Gemeinschaftshaus ist fertig gestellt und wird am Samstag, den 26.11.2016 feierlich an die Bewohner der Landeserstaufnahmeeinrichtung Spinelli übergeben.

Wir sind sehr stolz auf das bemerkenswerte Engagement unserer Studierenden, die nach einem bereits intensiven Entwurfs- und Planungssemester in vielen Fällen ihre kompletten Semesterferien lang und darüber hinaus an der Umsetzung des Projekts gearbeitet haben. Wir danken dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Sebastian Rauch für seinen unermüdlichen Einsatz auf der Baustelle, den beteiligten Flüchtlingen für Ihre Arbeit, Ihr Engagement und Ihre Aufgeschlossenheit, dem Fachbereich Architektur und im Speziellen Peter Spitzley für die Rückendeckung, der Stadt Mannheim und dabei im Speziellen Tatjana Dürr, die das Projekt nicht nur mitinitiiert hat, sondern durch alle Hochs und Tiefs unerschütterlich begleitet hat, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und speziell Manfred Beuchert und seinen Mitarbeitern für den Mut zum Experiment, den Sponsoren, allen voran der Fa. Spax, Festool und Daimler, aber auch Famag, Hornbach und Huben sowie den privaten Spendern für Ihre großzügige Unterstützung und nicht zuletzt allen Unterstützern, die das Projekt allen Wiederständen zum Trotz mitgetragen haben.

Wir hoffen, die beteiligten Studierenden und Flüchtlinge sind persönlich und fachlich an dem Projekt gewachsen und freuen uns sehr darauf, dass das Haus von der Gemeinschft der Flüchtlinge intensiv bespielt wird.

Für uns Lehrende ist es eine besondere Freude mitzuerleben, mit welcher Begeisterung und Konsequenz sich unsere Studierende für die Umsetzung Ihrer Ideen einsetzen und dass so an einem trostlosen Ort ein architektonisches Kleinod entstanden ist.

 

     

 
 

Zusammen Bauen - voneinander Lernen

 

Seit 15. August baut eine Gruppe von 18 Architekturstudenten der TU Kaiserslautern zusammen mit 14 Flüchtlingen und lokalen Handwerksfirmen ein Gemeinschaftshaus in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Spinelli in Mannheim.

Im Rahmen dieses Kooperationsprojekts der Stadt Mannheim, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern erhalten die Flüchtlinge die Gelegenheit, Ihr Umfeld in der gut funktionierenden, aber unschönen Umgebung der ehemaligen amerikanischen Kaserne zu gestalten und sich einen schönen Ort zu schaffen. Die Studierenden haben durch ihre Entwürfe die Ideen dazu geliefert und sorgen durch ihre tatkräftige Arbeit auf der Baustelle maßgeblich für die Umsetzung.

Entwurf und Umsetzung werden von den Fachgebieten Tektonik im Holzbau, Digitale Werkzeuge und Tragwerk und Material betreut. Im Sommersemester 2016 entstanden in der Rekordzeit von nur viereinhalb Monaten Entwurf, Genehmigungs-, Tragwerks- und Ausführungsplanung sowie Massen- und Kostenermittlungen durch die Studierenden. Aus anfänglich 16 Entwürfen wurde in einem zweistufigen Verfahren der finale Entwurf durch Vertreter aller Kooperationspartner ausgewählt. Dass die Umsetzung trotz behördlichem Genehmigungsverfahren und öffentlicher Ausschreibungen in kürzester Zeit möglich war, ist dem außergwöhnlichen Einsatz der Bauverwaltung Mannheim und im Besonderen Frau Dürr und Herrn Spies vom Baukompetenzzentrum zu verdanken.

Während der Bauausführung wohnen die Studierenden in der Erstaufnehmeeinrichtung und arbeiten nicht nur, sondern leben auch mit den Flüchtlingen gemeinsam.

Der Baufortschritt und weitere Infomationen zu Projekt finden Sie unter: www.design-build.space

 

     



 

Revolution und Kontinuität im Holzbau

 

Im ersten Heft des Jahres 2016 der internationalen Architekturzeitschrift DETAIL zum Thema "Bauen mit Holz" diskutiert der Leitartikel von Wolfgang Huß und Stefan Krötsch die Entwicklung des modernen Holzbaus seit der Jahrtausendwende. Denn seit dem sich der Holzbau in den 1990er Jahren nahezu neu erfunden hat, hat sich die fachliche Diskussion zum Holzbau seit dem anscheinend kaum verändert. Und dennoch hat seit dem eine kontinuierliche Entwicklung in kleineren Schritten stattgefunden, die die Möglichkeiten und die Verbreitung des Holzbaus erneut auf eine grundlegend veränderte Basis stellt.

Stefan Krötsch und Wolfgang Huß, "Revolution und Kontinuität im Holzbau" in DETAIL 1/2016, Januar 2016, Verlag: Institut für internationale Architektur-Dokumentation

Seiten 6 bis 12




 

Zu Gast an der ETH

 

Am National Centre of Competence in Research Digital Fabrication der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich wurde im September 2015 mit dem neuen Masterstudiengang Master of Advanced Studies (MAS) ETH in Architecture and Digital Fabrication begonnen. Im Wintersemester 2015/16 entwickeln die Studierenden Entwürfe für Wohngebäude aus Holz, die von Roboterarmen gefertigt und zusammengesetzt werden. Einige der Entwürfe sollen 1/1 umgesetzt werden.

Am 2. November war Stefan Krötsch zu Vorlesung und Gastkritik eingeladen, um gezielten holzbauspezifischen Imput zu geben.




 

Das Fachgebiet ist umgezogen!

 

Seit dem 7. Oktober finden Sie uns im Raum 1-123, zwischen den Fachgebieten Methodik des Entwerfens (Prof. Bayer) und Geschichte und Theorie der Architektur (Prof. Schirren). Bitte lassen Sie sich nicht von der veralteten Beschriftung "Baugeschichte und Stadtbaugeschichte" abschrecken.

 




 

Initiativgruppe Flüchtlingsunterbringung

 

Die schnelle und qualitätvolle Unterbringung der Flüchtlinge ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Die TU Kaiserslautern kann dazu wichtige Impulse geben. Deshalb hat der Fachbereich Raum- und Umweltplanung und der Fachbereich Architektur, vertreten durch die Fachgebiete Stadtsoziologie (Prof. Dr. Annette Spellerberg), Methodik des Entwerfens (Prof. Dirk Bayer), Tragwerk und Material (Prof. Dr. Jürgen Graf), Digitale Werkzeuge (Jun.-Prof. Andreas Kretzer), Tektonik im Holzbau (Jun.-Prof. Stefan Krötsch) eine fachbereichsübergreifende Initiativgruppe gebildet, die unter anderem für folgende Aufgabenbereiche Konzepte entwickelt: 

- Erstaufnahme 

- Langfristige Unterbringung 

- Identifizierung von stadträumlichen Potentialen 

- Integration von Unterkünften in Städten 

- Integrationsfördernde bauliche Konzepte 

- Kostengünstiges Bauen mit Holzwerkstoffen 

- Einbindung der loken Wertschöpfungskette 

- Nachnutzung

 




 

Design to Build Konferenz

 

"Immer tollkühnere Häuser bauen die global agierenden Architekturbüros für die Eliten von morgen und immer erfindungsreicher werden am anderen Ende der Skala die Hütten der Unterprivilegierten, die ihre prekären Unterkünfte an den wuchernden Rändern der Megacities zusammenzimmern. An Kreativität mangelt es weder auf der einen noch auf der anderen Seite, aber weder die Luftschlösser der weltumspannenden Architekturbüros noch die findigen Notbauten der urbanen Unterschichten schaffen praktikable, lebbare, schöne Lösungen für immer enger werdende Städte. 
Das architektonische Konzept des design build versucht die beiden Pole zusammenzubringen: Die ästhetisch und funktional avancierten Entwürfe der Architekten und die menschliche Fähigkeit, die eigene Unterkunft selbst zu bauen, werden kombiniert, zusammengedacht, zusammengebracht. Nachdem verschiedene design build-Modellprojekte in afrikanischen Ländern die Feuerprobe bestanden haben, wollen die hochentwickelten Länder nun nachziehen und schreiben sich design build auf die Fahnen: Wie können wir bauen, ohne den Kontakt zum Material, zur Funktionalität, zum Lebendigen des Wohnens zu verlieren? Wie würden unsere Wohnungen aussehen, wenn wir sie selbst entwerfen könnten? Und wie sähe eine Stadt aus, in der jeder Bewohner der Bauherr seiner eigenen Wohnung wäre?" (http://www.muenchner-kammerspiele.de/we-build-this-city-die-design-to-build-konferenz)

Im Rahmen des Shabby Shabby Congresses am 13. September 2015 in den Münchner Kammerspielen stellte Jun.-Prof. Stefan Krötsch drei studentische Bauprojekte in Afrika vor und diskutierte mit Prof. Anne-Julchen Berhard, Prof. Andres Lepik und Peter Fattinger unter Leitung von Caroline von Lowtzow die Möglichkeiten und Grenzen von design build Projekten und einfachem Bauen.

 




 

Schlusstestat schlank, urban, hybrid

 

Das Schlusstestat des Entwurfs schlank, urban, hybrid am 22. Juli begleiteten Hans-Georg Keitel vom Fachgebiet Theorie und Geschichte der Architektur und zum Teil Prof. Marco Zündt, Leiter der Fachgebiets Gebäudelehre, als Gastkritiker. Beiden Gästen danken wir herzlich für ihre präzise und hochinteressanten Komentare und Denkanstöße, die den beiden veranstaltenden Fachgebieten Digitale Werkzeuge und Tektonik im Holzbau hilft, die Lehrveranstaltung und die Arbeiten der Studierenden einzuordnen und zu bewerten.

Vier der Arbeiten wurden im Anschluss an das Schlusstestat im Rahmen der Jahresausstellung des Fachbereichs ausgestellt.

 

zum Entwurf

 




 

2. Entwurfstestat


Zum zweiten Testat des Entwurfs schlank, urban, hybrid am 24. Juni 2015 war der Münchner Architekt Florian Braun als Gastkritiker an der TU Kaiserslautern.

Seine präzise Kommentierung der Architekturentwürfe und der Gebäudeorganisation bietet den Studierenden die Gelegenheit, die eigene Arbeit zu reflektieren und gezielt weiter zu entwickeln. Den Fachgebieten Digitale Werkzeuge und Tektonik im Holzbau ermöglicht der unvoreingenommene, aber fachkundige Blick von Außen eine Evaluierung und Feinjustierung der Lehrveranstaltung.

Vielen Dank, Florian Braun!

 

zum Entwurf




 

Kinderuni

 

Zum Start der Kinderuni der TU Kaiserslautern wird Juniorprofessor Stefan Krötsch, Fachgebiet Tektonik des Holzbaus im Fachbereich Architektur, die Reihe am  17. Juni 2015  um 16:00 Uhr mit dem Vortrag "Altes Haus für junge Bewohner" eröffnen.
Jedes Jahr bieten die Fachbereiche der TU Kaiserslautern spezielle Vorlesungen für 8- bis 12-Jährige an – und stoßen damit auf immer größere Beliebtheit. Eine Anmeldung zu den kostenlosen Veranstaltungen der Kinder-Uni (Dauer: jeweils ca. 45 Minuten) ist nicht erforderlich. Kinder haben bei der Sitzplatzvergabe Vorrang, wir empfehlen jedoch, ca. 30 Minuten vor Beginn einzutreffen.
Veranstaltungsort ist Gebäude 52, Hörsaal 207
http://www.uni-kl.de/kinderuni

 




 

Exkursion Vorarlberg

 

Das kleinste österreichische Bundesland ist seit Jahrzehnten wie kaum eine andere Region Inbegriff für erstklassigen modernen Holzbau.

Ein entsprechend spannendes und intensives Besichtigungsprogramm wartet auf die Teilnehmer der Exkursion vom 26. bis 29. Mai. Während auf der Anreise im Schwarzwald die Herstellung und Fertigung von Holzprodukten besichtigt wird, führt die Exkursion zu architektonischen Highlights aus Holz (und anderen Baustoffen) durch Rheintal, Bregenzer Wald, großes Walsertal und Montafon.




 

Science T Lab - Holzarchitektur

 

Der Universitäre Potentialbereich Science T Lab - Holzarchitektur und Holzwerkstoffe am Fachbereich Architektur ist Titelthema im Hochschulmagazin Unispectrum.

Science T Lab führt sämtliche Forschungsaktivitäten im Bereich Holzbau am Fachbereich Architektur zusammen, koordiniert und intensiviert die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen der TU Kaiserslautern und mit externen Partnern bis hin zu internationalen Kooperationen.

Unispectrum - Das Magazin der TU Kaiserslautern, Ausgabe 02/2015, Titel und Seiten 4 und 5

Link zum Unispectrum 02/2015

 

 

Neu an der TU

 

In der selben Ausgabe von Unispectrum wird Stefan Krötsch und das von ihm geleitete, neu geschaffene Fachgebiet Tektonik im Holzbau vorgestellt.

Unispectrum - Das Magazin der TU Kaiserslautern, Ausgabe 02/2015, Titel und Seiten 61 und 62

Link zum Unispectrum 02/2015




     

schlank, urban, hybrid                                                          

 

Entwurf im Sommersemester 2015

in Zusammenarbeit mit Juniorprof. Andreas Kretzer,

Fachgebiet Digitale Werkzeuge

 

Beginn:

Mittwoch, 22. April 2015

14:00 Uhr in Raum 1-U19

 

zum Entwurf